Zur Burgstiege

Das Haus

Klein, fein, gemütlich, individuell, familiengeführt — ein historisches Fachwerkhaus direkt am Serpentinenweg hinauf zu Schloss Burg.

Das Fachwerkhaus mit der mintgrünen Ape
Wie alles begann

Vom Fachwerkhaus zum Hotel

Als Betreiber des Dürpellos in Solingen-Unterburg wurden wir von Gästen immer wieder gefragt, wo man im wunderschönen Unterburg übernachten kann. So entstand die Idee, ein historisches Fachwerkhaus in ein kleines, feines, gemütliches und etwas anderes Hotel zu verwandeln.

Die Hausinschrift von 1665 im Fachwerk über der Tür, daneben das Denkmal-Schild
Anno 1665

Eine Geschichte für sich

Über der Haustür steht bis heute die Inschrift aus dem Baujahr:

„Gott Bhüt diß Hauß man weib ond Kind vor Feur gewässer und Sturmwindt auffdaß es nit mehr mitt der That Erfahr was es erfahren hat …“
ANNO 1665: IHAACPFTAA
Tafel „Schule Am Berge 1705 – 1835, Schlossbergstraße 24/26“ in Frakturschrift mit der Geschichte des Hauses als Schulhaus, rechts die Zeichnung eines Lehrers mit erhobenem Zeigefinger
1705 – 1835

Die Schule „Am Berge“

Bevor hier Gäste übernachteten, war hier die Schule „Am Berge“: Die lutherische Gemeinde richtete 1740 in den Häusern Schlossbergstraße 24 und 26 Schulhaus, Lehrerwohnung und Internat ein. Eine alte Tafel erzählt davon.

Die Tafel zum Nachlesen

1740 erwirbt die lutherische Gemeinde dieses Haus „Am Berg“ und richtet es zum Schulhaus (Schlossbergstraße 16 – heute 26) und mit Lehrerwohnung und Internat (Schlossbergstraße 24) ein.

02.05.1793 Die Eheleute Heinrich/Moll stiften der lutherischen Schule für den Unterricht armer Schulkinder ein Kapital von 300 Talern.

01.10.1819 wird Rütger vom Werth aus Burg zum Lehrer der ev. Schule berufen. Seine Berufungsurkunde beschreibt die Ziele und Aufgaben des Lehrers: Die Kinder sollen zu „nützlichen Menschen, brauchbaren Bürgern und frommen Christen“ erzogen werden. Die Kinder vermögender und armer Eltern soll der Lehrer „mit gleicher Liebe“ behandeln und auf die letzteren „vorzügliche Aufmerksamkeit“ verwenden.

1826 wird die Schule in der Urkarte als Lateinische Schule bezeichnet. Darin befindet sich nur ein Klassenzimmer (Nr. 26), das mit den Jahren so baufällig und abgenutzt ist, dass eine neue Schule notwendig wird. Bis dahin vergehen noch mehrere Jahrzehnte.

1835 Verkauf des ev. Schulhauses an Privatpersonen bis zur Baufälligkeit

Gemeinschaftsküche mit weißen Schränken, Herd und Dunstabzug vor mintgrüner Wand
Frühstück

Frühstück nebenan

Zu jeder Übernachtung gibt es ein Frühstück. Gleich neben der Burgstiege, ebenfalls in einem wunderschönen Fachwerkhaus, liegt unser kleines Bistro zur Burgstiege — dort wartet es auf euch.

Keine Lust rauszugehen? Für alle, die ihre Gemütlichkeit nicht verlassen wollen, gibt es in der Burgstiege eine kleine, aber fein ausgestattete Küche.

Und für später lohnt der Weg in unser Dürpellos: Dort gibt es die Bergische Kaffeetafel. dürpellos.de

Frühstück nach Absprache: Montag bis Freitag 7:00–10:00 Uhr, Samstag und Sonntag 8:00–11:00 Uhr. Individuelle Wünsche berücksichtigen wir gern. Außerhalb der Frühstückszeiten ist das Bistro nicht geöffnet.

Lust auf ein Wochenende in Unterburg?

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